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Galeria Plan B – zeigt Horia Damian beim Gallery Weekend Berlin

Die Einzelausstellung mit Horia Damian führt Skulpturen, Architekturmodelle, Zeichnungen, Gemälde, Texte und Fotografien aus den 1950er bis 1980er Jahren zusammen. Durch die Zusammenstellung der Werke entsteht ein Universum, das die Essenz von Damians Forschungsund Bildsprache umfasst. Diese ist in der europäischen Tradition der Denkmalbauer verwurzelt und wird am deutlichsten durch deren Hommage an seinen Landsmann Constantin Brancusi ausgedrückt. Damian schafft monumentale, symbolische Skulpturen, womit er ihnen eine metaphysische Perspektive verleiht, die sie wiederum von den Arbeiten der US-amerikanischen Minimal Art unterscheidet.

Die Arbeit The Hill, 1975, schuf er für das Guggenheim Museum in New York. Dessen damaliger Museumsdirektor, Thomas Messer, schrieb über Damians Werke: „Damians Schaffen, das auf präziser Handwerkskunst und einer beinahe obsessiven Beschäftigung mit dem Material beruht, mangelt es nicht an Konkretion. Trotz der Sparsamkeit und Reduziertheit der Formen und Strukturen reichen minimalistische und formalistische Interpretationen wenngleich nicht aus: Denn die aufgestellten und expliziten Verweise beziehen sich auf einen himmlischen, nicht auf einen irdischen Raum, auf eine ideale, nicht auf eine greifbare Weltordnung, auf sakrale statt auf zeitliche Realitäten.” Horia Damian (1922-2012) geboren in Bukarest, Rumänien. Hat in Paris, Frankreich, gelebt und gearbeitet.

Ausstellungen umfassen: Plan B, Berlin (2014); The National Museum of Art, Bucharest (2009); Musée Fabre, Montpellier (2007); Centre Pompidou, Paris (2002; 1980); The Venice Biennale (1993; 1942); Documenta IX, Kassel (1992); Grand Palais, Paris (1983); The Guggenheim Museum, New York (1976); Museum of Modern Art, Rio de Janeiro (1975); Neue Galerie, Aachen (1974); Musee d‘Art Moderne de la Ville de Paris (1972); Museum of Modern Art, New York (1962); Stedelijk Museum, Amsterdam (1962); Bridgestone Museum, Tokyo (1957); Leo Castelli Gallery, New York (1957).

Galeria Plan B wurde 2005 in Cluj, Rumänien von Mihai Pop und Adrian Ghenie als ein Produktions- und Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst gegründet. Gleichzeitig agiert Plan B als Plattform für die Forschung über die rumänische Kunst der letzten 60 Jahre mit dem Ziel, herausragende Positionen aufzuzeigen, die vorher keine internationale Visibilität erhalten haben. Seit 2008 hat Plan B einen festen Ausstellungsraum in Berlin und wird von Mihai Pop zusammen mit Mihaela Lutea koordiniert.

http://www.plan-b.ro

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