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Konrad Fischer Galerie – präsentiert Richard Long zum Gallery Weekend

Zum Gallery Weekend 2019 und anlässlich der Eröffnung der neuen Galerieräume in der Neuen Grünstrasse 12 präsentiert die Konrad Fischer Galerie neue Arbeiten des britischen Künstlers Richard Long.

Die Kunst von Richard Long ist das Gehen in der Natur und die damit verbundene Erfahrung von Raum, Zeit und Entfernung. Auf seinen Wanderungen in aller Welt formt der Künstler aus den in der Landschaft vorgefundenen Materialien wie Stein, Wasser, Holz und Schlamm oder auch einfach aus dem Gehen selbst seine Arbeiten. Die Wanderungen sind in ihrer Art sehr unterschiedlich, können von einem Ort zum anderen, von einer Küste zur anderen führen oder durch eine festgelegte Anzahl von Tagen oder auch nur Stunden definiert sein. Richard Longs Skulpturen und Wandarbeiten sind Kreise, Linien, Spiralen, Rechtecke, einfache geometrische, archaisch anmutende Formen, die er aus den verschiedensten Gesteinsarten, aus Treibholz oder auch aus Torf oder Weidenstöcken schafft. In seinen Foto- und Textarbeiten beschreibt er seine Wanderungen und dokumentiert die auf dem Weg entstandenen und meist der Witterung und dem Verschwinden überlassenen Werke. Seine künstlerische Sprache beschreibt er als universell: „Es ist zwar ein Klischee, aber doch wahr. Die Materialien, mit denen ich arbeite, haben mit dem Planeten zu tun, auf dem ich lebe. Wasser, Steine, Schlamm, Sonne, Schnee, Wind, die Berge, die Wüste, das Gehen, die Schwerkraft; das gibt es überall. Meine Sprache ist allgemeingültig.“

Richard Long wurde 1945 in Bristol geboren, wo er bis heute lebt und arbeitet. Seine erste Einzelausstellung hatte der damals 23jährige Künstler 1968 bei Konrad Fischer in Düsseldorf. Richard Long war Teilnehmer der documenta 5 und 7. 1989 wurde er mit dem Turner Prize, 1996 mit dem Wilhelm-Lehmbruck-Preis ausgezeichnet. 2009 wurde ihm der japanische Praemium Imperiale verliehen.

http://www.konradfischergalerie.de

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