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Peres Projects – Beth Letain beim Gallery Weekend Berlin

Beth Letain ist ausgebildete Mikrobiologin und verlegte ihren Schwerpunkt vor zehn Jahren auf die Malerei. Seitdem arbeitet sie mit einem bewusst limitierten Vokabular von Formen, die auf Kreisläufe, Portale und Mitose – auf Übertragungs-, Duplikations- und Verbindungspunkte – verweisen. Bei der kompromisslosen Untersuchung der winzigen Formen, denen ihr Interesse gilt, begrüßt Letain Fehler und Unsicherheiten. Die Suche nach Formen, deren Bedeutung nur Künstler*innen entschlüsseln können, stellt die höchste Form der Selbstverwirklichung dar. So baut Beth Letain in einem aufwändigen Verfahren mehrere Gipsschichten auf, die abgeschliffen werden, bis eine reizvolle samtige Oberfläche entsteht. Dieser absichtlich langwierige Prozess kontrastiert mit der schnellen, fast gestischen Ausführung der formalen Gestaltung in Ölfarben.

Peres Projects ist eine in Berlin ansässige Galerie, die 2002 von Javier Peres in San Francisco, Kalifornien, gegründet wurde und zeitgenössische Künstler*innen einem internationalen Publikum vorstellt. Die Künstler*innen der Galerie wurden in zahlreichen international renommierten Ausstellungen gezeigt, und ihre Werke sind regelmäßig in führenden Museen zu sehen. In enger Kooperation mit Sammler*innen, Kunstberater*innen und Institutionen unterstützt die Galerie den Aufbau von bedeutenden Sammlungen zeitgenössischer Kunst. Im Einklang mit unserem Grundsatz, die Entwicklung der von uns ausgestellten und vertretenen Künstler*innen zu fördern, nehmen wir regelmäßig an wichtigen internationalen Kunstmessen teil und verlegen Künstler*innenbücher, Monografien und Kataloge. Seit ihrer Gründung hat die Galerie Projekträume in San Francisco, Los Angeles, New York, Athen, Stockholm und Berlin unterhalten und dort bedeutende Ausstellungen zeitgenössischer Kunst präsentiert.

http://www.peresprojects.com

 

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